Pfälzer Dampfnudeln Rezept im Eisentopf backen – salzig / Salzkruste

Dampfnudeln backen mit Salzkruste - Rezept - im Eisentopf backen

Das Dampfnudelrezept, welches wir hier vorstellen wollen, stammt aus ”  Oma`s Küche “. So werden in unserer Region die Dampfnudeln hergestellt und gebacken. Sagen wir mal, es ist das ” pfälzische Dampfnudelrezept ” d.h. die Dampfnudel schmecken etwas ” salzig “. Die Original – Dampfnudeln sollten in einem Eisentopf zubereitet werden. Dies ist natürlich heute nicht mehr überall machbar, weil es einfach an dem Eisentopf im Haushalt fehlt. Es gehen daher auch andere tiefe Pfannen mit einem fest aufsitzenden Deckel. Man kann Dampfnudeln auf einem Elektroherd oder auch auf einem Gasherd backen. Nehmen Sie sich etwas Zeit für die Vorbereitungen ! Kommen wir nun zum Dampfnudelrezept nach Oms`s Art.

Was brauchen Sie an Zutaten, für ca. 10 Dampfnudeln:
** 500 Gramm Mehl
** 1 Ei
** 50 Gramm Zucker
** 50 Gramm Fett
** 1/4 Liter Milch
** 1 Päckchen Hefe
** Salz, Wasser

Dampfnudeln

So machen Sie den Dampfnudelteig:
Geben Sie das Mehl, das aufgeschlagene Ei, die 50 Gramm Zucker, die 50 Gramm Fett, den 1/4 Liter Milch, eine Prise Salz und die Hefe aus der Packung in einen ausreichend großen Topf. Alles vermengen Sie sehr gut. Sie müssen den Teig richtig gut durchkneten. Anschließend lassen Sie den Teig ruhen. Die Hefe muss Zeit haben zu  ” gehen “. Erst wenn der Teig richtig ” aufgegangen ” ist, können Sie den Teig weiter bearbeiten. Nehmen Sie Teig und formen mit Ihren Händen die o.g. 10 Dampfnudeln.  Wenn Sie den Teig zu Dampfnudeln geformt haben, sollten Sie nochmals mindestens 30 – 45 Minuten  warten, bevor Sie die Dampfnudeln backen. Auch diese Ruhezeit ist wichtig für den Dampfnudelteig.

Dampfnudeln nach ” Oma`s Rezept ausbacken:
Nachdem die Dampfnudeln ” geruht ” haben, bereiten Sie den Eisentopf oder eine andere Pfanne zum Ausbacken der Dampfnudeln vor. In die Pfanne geben Sie Wasser und Fett oder Öl, bis der Pfannenboden ca. 1 cm hoch bedeckt ist. Das Mischungsverhältnis sollte 2/3 Fett oder Öl und 1/3 Wasser betragen. Dazu geben Sie noch Salz. Es kann schon reichlich Salz sein. Hier können Sie nach Belieben Salz beigeben. Natürlich nicht allzu viel. Das haben Sie aber gleich raus. Den Topf erhitzen Sie bis das Wasser, ÖL / Fett richtig kocht.  Erst dann legen Sie die Dampfnudeln vorsichtig in den Topf. Bei einem Backvorgang bekommen Sie so, je nach Größe der Dampfnudeln, 4 – 5  Dampfnudeln im Topf unter.

Machen Sie danach den Deckel auf den Topf und öffnen diesen erst wieder nach 15 Minuten ! Dies ist wichtig ! Auf keinen Fall den Deckel schon vorher abheben um nachzusehen, was die Dampfnudeln machen. Hier besteht absolut die Gefahr, dass die Dampfnudeln zusammenfallen und schrumpelig werden. Die Folge wäre, dass die schöne halbrunde Form der Dampfnudel verloren geht. Es kann in diesen 15 Minuten im Topf nichts anderes passieren. Bringen Sie die Geduld auf, und schauen NICHT nach. Der Dampfnudelboden wird schön knusprig und perfekt.

Den Deckel sollten Sie nach den 15 Minuten nicht ruckartig anheben, da sich an der Deckelinnenseite Wasserdampf gebildet hat.  Diese Tröpfchen könnten auf die Dampfnudeln fallen und auch bewirken, dass diese in sich zusammenfallen. Besser ist, Sie heben den Deckel vorsichtig ca. 1 Zentimeter hoch und schieben den Deckel nach links oder rechts vom Topf weg. So vermeiden Sie, dass Tröpfchen herunterfallen. Danach nehmen Sie die heißen Dampfnudeln mit einem Holzheber oder Plastikheber aus dem Topf und legen die Dampfnudeln auf eine Servierplatte zum Abkühlen. Die Dampfnudeln nicht übereinander stapeln.

Die Dampfnudeln können warm oder auch kalt serviert werden. Man kann dazu auch eine leckere Weinsoße servieren. Selbstverständlich kann man Dampfnudeln auch ” nur so ” ohne weitere Beilagen essen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Backen von Dampfnudeln. Mit dem o.g. Rezept sollte es klappen. Verzweifeln Sie aber nicht, wenn nicht immer alle Dampfnudeln ” schön ” werden. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Übung macht nämlich erst den Meister !



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 Bildquelle: Fotograf: Oliver S. - Verwendung: Linzenz