Daunendecken richtig auswählen

Daunendecken sind vor allem deshalb beliebt und hochwertig, weil sie für einen angenehmen Schlafkomfort sorgen und in gewissem Umfang die Körperwärme speichern. Des Weiteren zeichnen sie sich durch eine hohe Klimaregulierung aus, sind also als Sommer- oder Winterdecke zu gebrauchen und bewirken somit einen Abtransport der im Schlaf entstehenden Körperfeuchtigkeit.

Auf diese Weise sind Daunendecken auch etwas pflegeleichter als andere Materialien, finden ihren Weg in heimische Betten aber nicht zuletzt wegen ihres nur äußerst geringen Gewichtes.

Wir geben Ihnen in diesem Beitrag einige Hintergrundinformationen zum Thema und erleichtern Ihnen die Auswahl beim Kauf.

Isolierende Luftpolster

Die zuvor angesprochene Isolation von Wärme, was gerade im Winter einen Vorteil darstellt, hat ihren Ursprung in den isolierenden Luftpolstern der Daunendecke. Hier eingesetzte Daunen werden nämlich dadurch eingeschlossen, sodass bei einem selbst geringem Volumen eine hohe Wärmeregulation stattfindet. Das in Fachkreisen als Füllkraft bezeichnete System bewirkt, dass sich Daunendecken trotz ihres geringen Gewichtes aufbauschen können, also an Volumen zunehmen aber zeitgleich das vorherige Gewicht beibehalten. Mittlerweile setzt man vornehmlich auf eine Mischung aus 90 Prozent Daunen und zehn Prozent Federn, was etwas mehr Stützwirkung entfaltet und ideal in passenden Kopfkissen eingesetzt werden kann. Hier kann man sich umschauen und aus einer Vielzahl von Modellen wählen, die allesamt höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen.

bettdecke

So wählen Sie Ihre neue Bettdecke aus

  • Grundsätzlich sind vier Faktoren für die Qualität einer Decke entscheidend, welche wir Ihnen nun stichpunktartig darstellen möchten.
  • Das Füllmaterial bei Daunendecken sagt aus, in welchem Maße die Wärmeregulation möglich ist und wie hoch die oben bezeichnete Füllkraft ist. Das Verhältnis von Daune zu Federn wird hiermit beschrieben, wobei insbesondere die 90:10 Mischung empfehlenswert ist.
  • Die Steppung bezeichnet eine Art Konstruktion der Decke, ist insbesondere bei Sommerdecken aufgrund der eingebrachten Kältezonen interessant. Sogenannte Innenstegen sollten eingebracht werden, um einen hohen Schlafkomfort zu gewährleisten.
  • Das Füllgewicht sollte in Abhängigkeit zum Schlafrhythmus gewählt werden, denn es bezeichnet die Widerstandskraft der Decke. Während Sommerdecken ein Füllgewicht von bis zu 300 Gramm aufweisen, kann dies bei hochwertigen Winterdecken in etwa 1.000 Gramm ausmachen. Im Online-Fachhandel bestellte Decken können Sie in der Regel testen und bei Bedarf zurücksenden.
  • Unter dem Begriff der Anschmiegsamkeit, also der Fähigkeit zur Anpassung an die Positionen des Körpers im Schlaf, kann man sehr effiziente Decken ausfindig machen. Ein hydrophiler Bezug sowie großflockige, ausgereifte Daunen der Weißgänse sind hier die Qualitätsmerkmale entsprechend hochwertiger Daunendecken. Selbst 4-Jahreszeiten-Decken können diese Eigenschaft aufweisen, welche mit fünf Wärmepunkten eine jederzeitige Anwendung ermöglichen.



drucken
 Bildquelle: Rainer Sturm - Pixelio.de