Die 10 besten blutzuckersenkenden Lebensmittel

Viele Menschen, die an der chronischen Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus leiden, müssen sich ihr Leben lang mit der richtigen Berechnungvon Insulinmengen beschäftigen. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle im Leben von Betroffenen.

Egal ob der Körper gar kein Insulin produziert (Diabetes-Typ-1) oder im Laufe des Lebens eine Insulinresistenz erworben (Diabetes-Typ-2) wurde: Die richtige Ernährung kann einen wesentlichen Beitrag zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden liefern.

Das Ziel: Blutzuckerspitzen vermeiden

haferDiabetes bedeutet, dass die Körperzellen den lebensnotwendigen Zucker aus dem Blut schlechter oder gar nicht aufnehmen können. Dafür braucht es das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Bei Typ-1-Diabetes muss immer Insulin gespritzt werden, bei Typ-2-Diabetes können auch Lebensstiländerungen, wie mehr Bewegung oder eine gesündere Ernährung eine ausreichende Therapie darstellen. Ist der Diabetes weiter fortgeschritten, können Orale Antidiabetika helfen, genügt auch das nicht mehr, muss auch bei Typ-2 Insulinzugeführt werden.

Als Blutzucker wird die Konzentration von Glukose im Blut bezeichnet. Der so genannte Glykämische Index gibt den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Verzehr von Kohlenhydraten an.Manche Lebensmittel werden im Darm sehr schnell in Glukose umgewandelt und ins Blut abgegeben. Bei langkettigen Kohlenhydraten dauert der Zuckerstoffwechsel länger: Der Zucker wird viel langsamer und nur nach und nach in den Blutkreislauf abgegeben. Das hat den Vorteil, dass der Blutzucker nicht so stark und schnell ansteigt – insulinpflichtige Menschen mit Diabetes benötigen geringere Insulin-Dosen.

Hier eine kleine, aber feine Auswahl von Nahrungsmitteln, die sich sanft auf den Blutzuckerspiegel auswirken:

Die Hauptrolle in leckeren Gerichten

Süßkartoffel: Trotz ihres Namens ist die Süßkartoffel ideal für Menschen mit Diabetes. Neben langkettigen Kohlenhydraten steckt in der Schale der Knolle Caiapo. Dieser senkt langfristig Blutzuckerwerte und verbessert die Wirkung von Insulin.

Hafer: Beim Kochen kann Hafer sehr vielfältig verwendet werden. Im Dünndarm wird das vielseitige Getreide nur langsam in Zucker umgewandelt und Ballaststoffe unterstützen und trainieren die Verdauungsorgane.

Kichererbsen: Wie alle Hülsenfrüchte, haben Kichererbsen wenig Kohlenhydrate und machen trotzdem lange satt.

Süß, scharf oder bitter?

Birkenzucker: Xylit kann als Süßungsmittel verwendet werden und wirkt auch antidiabetisch.

Grapefruit: Der Bitterstoff Naringin senkt den Insulin- und Blutzuckerspiegel.

Apfel: Der Ballaststoff Pektin sorgt bei Äpfeln dafür, dass der Blutzucker nicht so schnell ansteigt. Dafür sindallerdings auch drei ungeschälte Äpfel pro Tag notwendig.

Karotten: Das Gemüse hat einen niedrigen glykämischen Index, vor allem wenn es roh geknabbert wird.

Ingwer: Gingerole im Ingwer steigern die Bereitschaft der Körperzellen, Glukoseaufzunehmen.

Zum Drüberstreuen oder für zwischendurch

Zimt: Das exotische Gewürz regt den Glukose-Stoffwechsel an und wirkt ähnlich wie Insulin. Es passt zu süßen und pikanten Gerichten.

Mandeln: Die Kerne enthalten viele ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeitlangsamer ansteigen lassen. Außerdem bleibt man damit länger satt und isst daher weniger.

Chia Samen: Die kleinen schwarzen Samen quellen in Flüssigkeit auf und machen lange satt. Sie können bei Typ-2-Diabetes die Insulinresistenz verringern und haben einen niedrigen glykämischen Index.

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