Steaks richtig braten – Rare, Medium oder Well done

Hallo Leute .. hier ist mal ein ” ganz heißes Eisen ” !. Hier scheiden sich die Geister. Wie wird das Steak am besten?  Es soll schön saftig sein, Rare oder Medium oder Well done.  Verstehen Sie noch alles ? Bekommen Sie das immer so hin, wie ein Spitzenkoch ? 1000 Fragen rund um das saftige Steak aus der Pfanne. Es gibt auch 1000 Tipps und Tricks für die Vorbereitung und das Braten !  Wir werden Ihnen hier nicht das Blaue vom Himmel versprechen .. wollen aber rund um das Steak etwas aufklären und ( einen weiteren ) Tipp geben. Also mal aufgepasst.

Vorbereitung ( Einkauf und Lagerung etc. ):
Zuerst sollte  man darauf achten, dass es sich tatsächlich auch um Steakfleisch handelt. Das Fleisch soll vom Rind stammen und mindestens  3 -4 Wochen abgehangen haben. Der Metzger Ihres Vertrauens wird Sie hier sicherlich bestens beraten und Ihnen auf Nachfrage auch das richtige Stück verkaufen.  Das beste Stück Rindfleisch sollte eine kräftige rote Farbe und eine trockene Oberfläche haben.
Die Steaks, es ist gleich ob Rumpsteak, das Hüftsteak oder ein Filetstück, sollten Sie ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.  Das Flesich sollte so die Zimmertemperatur erreicht haben. Darauf sollte man unbedingt achten.  Wenn das Fleisch diese Temperatur hat, sinkt die Temperatur des Bratfettes nicht so schnell. Diese konstante Temperatur braucht man, dass sich eine schöne Kruste bilden kann.  Die Dicke des Steaks sollte ca. 3 cm betragen. Etwas dicker geht garde noch, aber nicht wesentlich mehr.

Würzen, Braten und anrichten:
Es gibt in der Kochwelt verschiedene Meinungen zum Würzen von Steaks. Es gibt Spitzenköche die sagen auf keinen Fall vorher würzen / salzen …  andere Spitzenlöche sagen … man sollte auf jeden Fall vorher salzen.  Egal wie man es macht, es scheint wirklich egal zu sein, so würden wir mal sagen. Was aber feststeht ist die Tatsache, dass wenn man das Steak vorher salzt, dann sofort zum Braten übergehen sollte. Gesalzenes Fleisch zieht Wasser und dies ist für den Bratvorgang nicht von Vorteil. 
Nehmen Sie am besten eine Gusseiserne Pfanne oder eine Pfanne aus Edelstahl. Dies scheinen die besten Pfannen für ein Steak zu sein. Nehmen Sie Butterschmalz als Bratfett.  Butterschmalz in die Bratpfanne geben und die Pfanne mit dem Butterschmalz stark erhitzen.  Steak in die Pfanne rein und von beiden Seiten kräftig anbraten. So bildet sich eine schnelle Kruste und der Bratensaft kann nicht mehr entweichen.  Zum Wenden sollte Sie eine Zange nehmen. Auf keinen Fall eine Gabel oder ein anderes scharfes ” Gerät ” verwenden. Nicht in das Fleisch stechen, da dadurch der Saft austreten könnte. Sie sollten das Steak erst wenden, wenn Sie das Fleisch leicht vom Pfannenboden lösen können. Ah .. noch was. Legen Sie die Steaks nicht zu eng in die Pfanne. Steaks brauchen beim Braten Platz. Wenn Sie wollen können Sie als Aromastoffe in der Pfanne Thymian oder Rosmarin mitbraten.
Nachdem Sie die Staeks fertig gebraten haben ( wir kommen noch auf die Gar – Grade ) nehmen Sie das Steak aus der Pfanne und lassen das Fleisch noch etwas ” ruhen “. Decken Sie das Fleisch ab und warten Sie ca. 2 Minuten. Der Flesichsaft im Fleisch kann sich so besser verteilen.  … Fertig .. so schmeckt das Steak am besten !

Steak aus der Pfanne .. hier die Gar – Grade:
Man spricht grundsätzlich von 3 Gar – Graden bei der Zubereitung von Steaks.

Deutsch: Stark blutig // Englisch: Rare  // Französisch : Bleu
Beim Einschneiden des Fleisches tritt der Saft dunkelrot aus.

Deutsch: Blutig – halb durch // Englisch: Medium  // Französisch : Saignant – a`point
Das Steak ist nur in der Mitte blutig  bzw. rosa und der Saft ist leicht blutig bzw. rosa.

Deutsch: Durch // Englisch: Well done  // Französisch : Bien Cuit
Das Fleisch ist gut durchgebraten und der Fleischsaft ist hell.

Es gibt für den Steak – Kenner noch eine Möglichkeit den Gar – Grad mit der Hand bzw. den Fingern zu prüfen. Sicherlich haben Sie das auch schon gehört oder gesehen. Ich sage nur  Daumen auf Zeigefinger, Daumen auf Mittelfinger usw. und dann am Handballen drücken.  Ich persönlich finde hier nicht überzeugenden Druckunterschied. Daher werden wir hier auch nicht näher daruf eingehen. Finde dies persönlich zu unsicher als Nichtkoch !

Kennen Sie sich da aus ( ? )  dann schreiben Sie für uns doch einen Kommentar. Gerne veröffentlichen wir diesen dann  hier im Anhang ! Trauen Sie sich .. man kann nur lernen.



drucken