Wasserkocher entkalken mit Essigreiniger

Es ist mal wieder so weit gekommen, dass die Kalkablagerungen in ihrem Wasserkocher sich auch schon im morgendlichen Tee und Kaffee, als kleine Kalkplättchen bemerkbar machen.

Diese stören einerseits beim Trinken, da sie einen steinigen Geschmack haben und andererseits sieht es auch nicht schön aus, wenn lauter kleine weiße Dinge sowohl im Tee als auch im Kaffee herum schwimmen. Man muss sich also wider die Zeit nehmen und den Wasserkocher entkalken.

Wasserkocher entkalken lohnt sich

Neben den ästhetischen Gründenhat das Entkalken des Wasserkochers noch viel weitere Vorteile:

Geldersparnis

In der Regel bildet sich eine Kalkschicht am schnellsten um die Heizspirale oder in manchen Wasserkochern auch an der Heizplatte. Durch diese relativ dicke Schicht dauert es für gewöhnlich 5 – 10 Minuten länger das Wasser zum Kochen zu bringen. Diese extra benötigte Zeit verbraucht mehr Energie in Form von Strom, was auf Kosten ihrer Stromrechnung geht. Entkalken Sie ihren Wasserkocher regelmäßig, können Sie damit bares Geld sparen.

Der Wasserkocher hält länger

Die oben beschriebene längere Dauer des Erhitzens wirkt sich gleichzeitig auf den Verschleiß der elektrischen Bauteile im Wasserkocher aus. Diese gehen durch die übermäßige Belastung schneller kaputt und der Wasserkocher kann entsorgt werden. Ihr Wasserkocher wird es Ihnen also danken entkalkt zu werden und wird Sie mit einer längeren Lebensdauer beschenken.

Geschmacksverbesserung

Kalk im Tee und Kaffee sieht nicht nur eklig aus, sondern beeinflusst auch den Geschmack des Getränks. Damit Sie ihren Kaffee und Tee voll genießen können, sollten Sie ihren Wasserkocher entkalken.

Entkalken mit Essigreiniger

Da das Beseitigen des Kalks im Wasserkocher mit fast jeder Art von Säure möglich ist, eigenen sich auch Essigreiniger hierzu. Jedoch ist es nicht empfehlenswert diese zu benutzen. Essigreiniger sind in der Regel für die Küche und das Bad gedacht. Aus diesem Grund sind neben Essigsäure und Zitronensaure auch Geruchsstoffe und Desinfektionsmittel als Hauptbestandteile beigemischt. Diese bleiben in geringen Mengen nach dem Entkalkungsvorgang im Wasserkocher zurück und könnten ihrer Gesundheit schaden.

Nehmen sie stattdessen lieber Haushaltmittel zum Entkalken ihres Wasserkochers.

Haushaltsmittel zum Wasserkocher entkalken

Seit vielen Jahren wird statt der teuren Spezial-Entkalker im Supermarkt, lieber zu Haushaltsmitteln gegriffen. Diese sind einerseits sehr billig in den Anschaffungskosten, liefern ebenso gut Resultate wie übliche Entkalker und sind zudem in jeder Küche vorrätig.

Folgende Haushaltsmittel können Sie zum Entkalken benutzen:

– Essigessenz
– Apfelessig
– Zitronensaft
– Zitronensäure (Pulver)
– Aspirin
– Backpulver

Was Sie beachten sollten

Einen Wasserkocher zu entkalken ist in der Regel nicht gefährlich, es sollten jedoch gewisse Dinge beachtet werden.

Achten Sie darauf nicht mit den Entkalkungsmitteln in Berührung zu kommen. Gerade bei einer empfindlichen Haut kann es schnell zu Reizungen kommen. Arbeiten Sie aus diesem Grund sehr vorsichtig oder ziehen Sie sich Gummihandschuhe an.

Atmen Sie mögliche entstehende Dämpfe nicht ein. Diese sind schlecht für ihre Schleimhaut und haben einen sehr stechenden Geruch.

Zu guter Letzt sollten Sie, egal mit welchem Mittel Sie ihren Wasserkocher entkalken, ein Fenster offen haben, damit alle Dämpfe und Gerüche sofort nach draußen gelangen.



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